Die Frage, ob ein neuer Job die Lösung ist, kenne ich gut. Ich habe sie mir selbst jahrelang gestellt.
Zwölf Jahre lang war ich Sachbearbeiterin. Ich habe funktioniert, bis mein Körper die Notbremse gezogen hat: Burnout und monatelanger Ausfall. Danach habe ich gekündigt, Yoga unterrichtet, in Hotels gearbeitet und in Thailand angehende Yogalehrerinnen und Yogalehrer ausgebildet. Jedes Mal dachte ich, diesmal passt es. Und jedes Mal kamen dieselben Fragen zurück.
Ein neuer Job löst nicht, was darunter liegt.
Also habe ich hinter die Fassade geschaut: auf meine Muster, auf meine Ansprüche an mich selbst und auf die Signale, die mein Körper mir längst gesendet hatte. Yoga und Meditation, die ich zu dieser Zeit schon unterrichtete, waren dabei meine Basis. Im Buddhismus habe ich verstanden, wie mein Denken funktioniert. Und um genau zu wissen, was im Körper passiert, bin ich Heilpraktikerin geworden.
Wissen allein verändert noch nichts. Entscheidend war, es so in meinen Alltag zu holen, dass es trägt: in kleinen, regelmäßigen Schritten statt großer Auszeiten.
Genau so arbeite ich heute als Coach. Wir schauen gemeinsam hinter deine Fassade und verbinden das mit fundiertem Wissen über Körper und Nervensystem.



